Eine Lernende Organisation ist wie ein Mensch, der seine Erfahrungen wach in sein nächstes Handeln einbringt:
Aber nicht überfordert und überlastet wie Einzelne, sondern abgesprochen, gemeinschaftlich, unterstützend.

Nicht angegriffen und gekränkt, sondern Verständnis suchend, nicht resigniert, sondern aktiv, die Reaktionen verstehen wollend, im Sinne aller Beteiligten, der Gesellschaft und der Umwelt.
Grundlage dafür ist gemeinschaftliches Denken, das nicht die Erfolge der Einzelnen, sondern die gemeinsam erreichten Ziele der Einrichtung im Vordergrund sieht.
Gustls Refugium bei Talla.jpg

Fehler machen dürfen

Zu einer lernenden Organisation gehört eine offene Fehler-Kultur:
Fehler-Bereiche zur Position angemessen definieren, Risiko-Abschätzungen üben und reflektieren, aus den Fehlern gemeinschaftliches Lernen ohne Belastung der Person organisieren.

http://www.lernendeorganisation.de.vu
http://de.wikipedia.org/wiki/Lernende_Organisation
http://www.4managers.de/management/themen/lernende-organisation/
dort:

Wie eine Organisation lernt

Eine Organisation kann sowohl mehr, als auch weniger Wissen haben als die Summe ihrer einzelnen Akteure (s.a. Wissensmanagement)

Nachhaltig lernende Organisation

Durch Beteiligung aller Mitarbeitenden in einem Bereich und durch Orientierung auf alle Ebenen der Einrichtung und ihrer Umwelt wird ein Prozeß angeregt, der von den Beteiligten immer wieder selbst angestoßen und erneuert werden kann.
Die Nachhaltigkeit bezieht sich damit auf den zeitlichen und den umweltbezogenen Kontext und deren Veränderungen.

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http://www.slideshare.net/lembke/lernende-organisation-und-change-management-neu-gedacht

sehr viel frühere Grundlagenarbeit: Fritz Letsch:

Lernen zurückerobern, Theater-Werkstatt-Arbeit als kooperative Arbeitsform

erschienen in: Kulturen des Lernens, Bildung im Wertewandel, Hg. von Hannelore Zimmermann & Verband unabh. Bildungsinitiativen und Tagungshäuser Baden-Württemberg, talheimer sammlung kritisches wissen 1995

Fast alle unsere herkömmlichen Lernstrukturen sind autoritär organisiert. Vor allem das Lernen und Lehren, aber auch die verschiedenen Formen von Arbeit und Zusammenarbeit sind von der Situation eines ,vorne und hinten', eines ,unten und oben' geprägt, auch wenn in vielen Situationen die Einwegkommunikation aufgelockert wurde.

Obwohl einzelne Lehrende bemüht sind, demokratische Formen einzuführen, das Prinzip ist geblieben: Die Lehrperson gibt Wissen ab, die Lernenden dürfen Fragen stellen, jemand gibt Arbeit, andere erledigen sie gegen Bezahlung; jemand hat Fachwissen, die anderen können es gegen Leistungen übernehmen. Es wurde uns beigebracht, dass darin ein Gefälle, dass belehren ein einseitiger Fluss zu sein hätte.

Dabei wird gerade auch im Geschäftsleben und nun auch im ,lean management' das alte System der Kontrolle durch die Mächtigen von einem Arrangement aller Beteiligten abgelöst, weil Partnerschaften die Energie besser fliessen lassen.

Modelle, in denen es auch anders geht, sind reichlich, aber nicht sehr bekannt. Neben den Selbstverwalteten Betrieben, Belegschaftsbetrieben, Kooperativen und Genossenschaften sind in den einzelnen Sparten verschiedene Gemeinschaftsstrukturen entwickelt worden: Gemeinschaftspraxen, Kanzleigemeinschaften, Kollegen-Netze und Bürogemeinschaften.

Ein sehr schönes Modell der Übergabe eines ,Chef-Betriebes' in Belegschaftshand durfte ich Anfang des Jahres in Birmingham erleben: Der Besitzer einer Installationsfirma für Zentralheizungen mit 14 MitarbeiterInnen möchte in den nächsten zwei Jahren in Ruhestand gehen, sein Sohn möchte die Firma nicht übernehmen, an die Konkurrenz oder Aussenstehende möchte er nicht verkaufen.1)

Eine Agentur erstellte ein Programm, zusammen mit der Belegschaft den Ankauf und die Übernahme der Verantwortung zu organisieren: Die Finanzen der einzelnen als Teilhaber, den Wert des Betriebes, Modalitäten der Übernahme, Fortbildungen für das Verständnis des Betriebsablaufes und ein Entwurf für die Struktur des Betriebes als Kooperative sind einzelne Elemente dieser Arbeit. Im Verlauf der Übernahme soll den einzelnen MitarbeiterInnen die Sicherheit und Kompetenz für die Mitverantwortung vermittelt werden, die zur gemeinsamen Verwaltung notwendig ist.

Solches Lernen nur ,vom Katheter aus' zu organisieren, wäre wie rein theoretischer Fahr-Unterricht: Ohne das Erleben der eigenen Fähigkeit und die Ansiedlung im eigenen Erfahrungsfeld und den schon beherrschten Arbeitsformen sähe das wie eine glatte Überforderung aus.

Die Feststellung dass jeder Mensch, der sich überlegt, ob er sich gerade noch ein Bier leisten kann, damit eine Haushaltsentscheidung trifft, und dass neben der scheinbaren Komplexität von Haushaltsplänen und Bilanzen jedeR sowieso die Konsequenzen der nötigen Entscheidungen trägt, sind bescheidene Angriffe auf eine Bastion der Macht: Geld und alles darum herum sind Tabus, von Berufsfertigkeiten der Buchhaltenden auch wohl behütet. Den gleichen Schutz geben Lehrende ihrem Berufsfeld: Wir tun das Beste für Euch!

Veränderungen lernen

Gegenbewegungen und ihre Re-Integration: Verschiedene politische Bewegungen, später unter dem Begriff ,Neue Soziale Bewegungen' zusammengefasst, haben Veränderungen des HERRschenden (Geschäfts-)Lebens bewirkt - punktuelle oder auch grundsätzlichere. So wie die Ostermarschierer zuerst nur die Wiederbewaffnung, die Atomkraftgegner diese gefährliche Technologie, die Friedensbewegung die Nachrüstung und die Ökologiebewegung die Zerstörung unserer Lebensgrundlage verhindern wollten, entstanden noch viele andere Bewegungen, die oft nur an einem Punkt begannen, aber durch die (Nicht-)Beachtung durch Verantwortliche, Öffentlichkeit oder staatliche Gewalt breiter, kritischer und politischer wurden.

Durch solche Konfrontationen und dem Gefühl der eigenen Machtlosigkeit entdeckten immer wieder mehr Menschen die ,Gewaltfreie Aktion'. In der BRD werden unter diesem Namen schon lange Trainings angeboten, die für eine politische Einmischung und Veränderung qualifizieren. Die Grundidee hierfür kam aus der gewaltfreien Bewegung Ghandis, die Methoden aus den Bürgerrechtsbewegungen der USA, die Anwendungsidee aber kommt aus dem jeweiligen Kontext einer Gruppe, die ihre Aktion selbst entwickelt und durchführt. TrainerInnen können von den Gruppen herangezogen werden, um an den Ursachen des Problems, den Zielen der gemeinsamen Arbeit und der Umsetzung der beschlossenen Aktionen zu arbeiten - neue Wege erschliessen sich, wenn gängige Reaktionsmuster aufgegeben werden.

Die Krankheiten des Systems und ihre sprechenden Symptome erfordern Žnderung statt Anpassung. Den einzelnen Symptomen muss auf den Grund gegangen werden, damit eine Veränderung Konsequenzen haben kann: auf Macht und Geld, Status und eigene Sicherheit, auf Gewohnheit und Sonderrechte. Die Angst vor Verlusten ist so das grösste Hindernis, klar und bewusst auf eine Problematik zuzugehen.

Eine Lust auf Veränderung ist dagegen nur mit Entdeckungen zu wecken: Wenn das ,Andere' denkbar wird, folgen Versuche ihm näher zu kommen unmittelbar. Die Suche nach Verbesserungen ist der Motor unserer Entwicklung. Diese Lust mitzumachen, kann aber nur in offenen Systemen gemeinschaftlichen Lernens erfahren werden. Schulen, Universitäten und Betriebe lassen in ihrer hierarchischen Struktur kaum konkurrenz- und wertfreie Räume zu.

Die Möglichkeiten der freien Szenen erscheinen im Gegensatz dazu zwar zuerst oft vage und undeutlich, bringen aber weit interessantere Ergebnisse, als die herkömmlichen Formen des Unterrichts - gute Moderation und Anleitung vorausgesetzt. Das gemeinsame Lernen und Entwickeln an einer Thematik setzen auch sehr viel tiefer an der Motivation der einzelnen an, so dass Kraft und Energie in besonderer Weise freigesetzt werden.

Diese Erfahrungen werden heute immer noch weitgehend vernachlässigt, es findet keine Übersetzung in die alltägliche Praxis unserer Kinder, Studierenden und Mitarbeitenden statt: Nur in wirklich erlebter Gemeinsamkeit, im gleichberechtigten Austausch in allen Teilen ist diese Motivation zu wecken. Dass vor allem Lehrende sich damit so schwer tun, ist für mich ein ernüchternder Schrecken: Viele haben tatsächlich nur Stoff abzugeben, haben keine grundlegende Kommunikation gelernt. Aber: Wer Kindern Stoff verabreicht, macht sie süchtig.

Wie sich Schulen zu Kinder-, Jugend- und Lernzentren entwickeln könnten, in denen ihre natürliche Neugierde nicht zerstört wird, in denen sie auch lernen, sich vor dem unberechtigten Zugriff Erwachsener zu schützen, ihre eigenen Interessen herauszuarbeiten und zu vertreten, statt eine verdummende Jugendzeit zu verbringen, müssen wir alle erst lernen. Es gab derartige Traditionen und es wird nötig sein, neue Bräuche dieser Art zu entwickeln, offene Traditionen zu finden.

Lust an Arbeit

Von verdorbenen Begriffen zum eigenen Inhalt: Beim Wort ,Arbeit' reagieren die meisten Menschen, die ich kenne, eher negativ. Ich arbeite gerne, ohne davon süchtig zu sein, weil mir die meisten Aufgaben Spass machen oder mich längerfristig weiterbringen. Bei vielen ist allerdings nicht nur der Begriff verdorben, sondern auch der Inhalt: sie fühlen sich nicht ernst genommen, empfinden ihr Schaffen ziellos, ärgern sich über lästige Kollegen, es fehlen ihnen Verbindungen zur eigenen Identität.

Auch die alte Theologie schlägt noch auf die heutige Wirklichkeit durch: Leben und Arbeit wären Leiden, nur gesegnete Menschen lebten im Reichtum, der Rest muss Fron erleiden. Mit unserer heutigen Denkweise ist dies zwar nicht mehr zu vereinbaren, aber diese alten Bilder wirken noch, stecken ganz tief in uns. Würden wir sonst so unreflektiert die Mythen des Kapitals schlucken? Doch nicht nur, weil wir zur ,Belohnung' kurz mal in den Urlaub fliegen dürfen?

Das eigene zu definieren ist nur möglich, wenn wir auch selbstbewusst sind. Dieses Wissen um unser Selbst entsteht im Austausch mit anderen und kann damit auch nur gemeinsam entwickelt werden. Der Verlust vieler Verbindungen und auch der Rituale, die Kontakte organisieren können, hat zu grosser Unsicherheit geführt, die nur im Dialog aufgehoben werden kann, und für die unsere Medienlandschaft kein Ersatz sein kann. Nur durch die konkreten Auseinandersetzungen erleben wir uns als Teil unserer Mitwelt, nur das gibt uns letztendlich die Anerkennung, Geborgenheit und Sicherheit, auf die wir uns verlassen können. Die allzu bekannten Spielformen der Oberflächlichkeiten täuschen Verbindung nur vor, verankern uns nicht in unseren Zusammenhängen.

Wenn wir unsere tieferen Erfahrungen, die sich oft nur in unseren Gefühlen ausdrücken, ernst nehmen, wird allzu oft deutlich, dass unsere Lebensformen den eigenen Bedürfnissen oft nicht gerecht werden (können). Da ein Patentrezept, das für alle gelten kann, nicht in Sicht ist, sollte vielleicht jeder damit beginnen, den eigenen Stil selbst-bewusst zu definieren und den anderen als wandelbar und auseinandersetzungsfähig darstellen.

In Systemen vernetzt denken

Hinter dem Stichwort ,Vernetzung' verbirgt sich eine neue Denkrichtung, die uns Veränderungen gegenüber wacher macht: das Systemische Denken. Ausgangspunkt ist, dass alle Menschen Teile eines Systems sind, durch das sie die Welt begreifen und je nach ihrem Standort (Wissen, Erfahrung, Stellung, Herkunft) für sich definieren. Indem ich Kontakt zu anderen, mir bisher fremden Teilsystemen und -ebenen aufnehme, wird die eigene Definition wieder in Frage gestellt.

Indem wir begreifen, dass wir das System anderer nicht einfach in unser eigenes einfügen können, sondern in der Realität mit mehreren Systemen und Blickwinkeln leben, ist die Vernetzung ein offener Austausch, eine mögliche Begegnung von anerkannt Verschiedenem. Diese Anerkennung beinhaltet den Respekt vor den Positionen der anderen und muss folglich auch von einer mehrfach verschiedenen Sicht der Welt und unserer Existenz darin ausgehen. Eine Verständigung wird in der Begegnung möglich, die nicht die anderen zum eigenen Standpunkt missionieren will. Eine der Grundlagen dafür ist, den ,Besitz der Wahrheit' als Haltung aufzugeben.

Von verschiedenen Blickwinkeln zum Gemeinsamen: Wir haben in unseren hierarchischen Systemen gelernt, dass die Wahrheit von oben definiert wird, wenn auch alle dabei von Demokratie und Gemeinsamkeit reden. Ein offener Umgang mit mehreren Wahrheiten ist in unseren Kommunikationsformen nicht vorgesehen.
Ich möchte im folgenden einige Formen des ,Theaters der Unterdrückten' vorstellen, die es ermöglichen, mit der Realität aus dem eigenen und dem fremden Blickwinkel umzugehen. Damit kann eine Sicht auf das Gesamte unserer Gesellschaft und unserer Wirklichkeit ermöglicht werden. Das ,Theater der Unterdrückten' in der Art von Augusto Boal korrespondiert in seinen Grundlagen mit der Pädagogik Paulo Freires und mit den Prinzipien der Kritischen Psychologie.

Im Rahmen meiner Arbeit hier suche ich noch einen passenden Begriff. ,Theater der Unterdrückten' wird in unserem Kontext oft falsch verstanden, mit dem klassenkämpferischen Zungenschlag der Moderne zusammengebracht. Dabei überwindet gerade diese Methodik die Front-Definition. Als Versuch der Neubenennung ist der Begriff ,Reale Theaterarbeit' im Gegensatz zum ,Illusionstheater' entstanden.

Beispiel: Reale Theaterarbeit

Das Wort Theater ist missverständlich geworden, seit viele Menschen aufgebrochen sind, die alten Spiele und Rituale zur Deutung und Ver-Deutlichung ihres Alltags einsetzen. Die TheaterwissenschaftlerInnen kommen kaum nach, die Kriterien und Abgrenzungen für die jeweiligen Methoden fortzuschreiben. Was zwischen Improvisation, Psychodrama, Rollenspiel, Lehrstück-Arbeit, Theatertherapie, etc. entworfen und entwickelt worden ist, lässt sich natürlich jeweils ableiten und einordnen, so auch meine Arbeit.

Mein Spezialbereich ist das ,Theater der Unterdrückten', wie es uns Augusto Boal aus Brasilien ins europäische Exil mitgebracht hatte. Er wiederum bezieht sich (neben etlichen anderen) vor allem auf Brecht: Die Arbeit an der Erkenntnis entspricht sehr dem Ansatz der Bewusstseinsbildung bei seinem pädagogischen Landsmann und Kollegen Paulo Freire.

Die offene Sammlung von Methoden, die das Theater der Unterdrückten neben einem Grundkanon darstellt, kann auch unseren Kontext der verdeckten Mechanismen und Tabus durchleuchten helfen und eine spielerische Erkenntnis-Anleitung in unsere verschiedenen sozialen und pädagogischen Lernfelder bringen.

Der Begriff ,Reale Theaterarbeit' ist ein Versuch, im Gegensatz zu Literatur-Inszenierungen, das Eigene in Szene zu setzen.

1. Die Methoden des ,Theaters der Unterdrückten'

,Das Theater der Unterdrückten ist immer Dialog: Wir lehren und lernen (_). (Es) geht von zwei Grundsätzen aus: Der Zuschauer, passives Wesen, Objekt, soll zum Protagonisten der Handlung, zum Subjekt werden und das Theater soll sich nicht nur mit der Vergangenheit beschäftigen, sondern ebenso mit der Zukunft. Schluss mit einem Theater, das die Realität nur interpretiert; es ist an der Zeit, sie zu verändern (_). Theater der Unterdrückten' heisst Auseinandersetzung mit einer konkreten Situation, es ist Probe, Analyse und Suche" (Boal 1980, S. 68).

Das Statuen-Theater ist ein Grundelement gemeinsamer Theaterarbeit, es ist wie der Buchstabe in der Sprache der Bilder. Die Technik ist einfach, die Zuschauer setzen ihre Vorstellungen in ein Gruppenbild um, mit Hilfe der Ausdrucksmöglichkeit ihrer zu Statuen erstarrten Körper. Damit wird einer Unterdrückungssituation ein Gesicht gegeben, das die Vielschichtigkeit der jeweiligen Situation in Szene setzt. Diese Bilder geben mehr Einblick in die Komplexität von Situationen als lange Erklärungen und Diskussionen, weil die persönliche Sicht- und Erlebensweise ganz deutlich wird.

Ausgangspunkt für das Statuen-Theater ist ,eine Runde Körperbewusstsein', bei mir eingeleitet durch einfache Übungen von Fuss bis Kopf, die neben der Beweglichkeit und Aufmerksamkeit auf Deformationen des Körpers und mit den Variationen unseres Ausdrucks im jeweiligen sozialen Kontext spielen.

Der Übergang zum Forum-Theater ist dann fast fliessend: Wenn ein Bild von Unterdrückung und Resignation aus dem Statuentheater in einen sozialen Kontext gesetzt und um die Handlungsebene mit Sprache, Gestik, Bewegung und Handlung versehen wird, kommt ,Handlungsbedarf' ins Publikum: Der Wunsch, Resignation und Unterwerfung nicht mit ansehen zu müssen, und eigene ähnliche Erfahrungen oder Žngste lassen meist im Nu Teilnehmende aufspringen und Versuche eines anderen Ausganges der Szene entwerfen und erproben.

Der Zuschauer kann über den Joker Einfluss auf den Spielverlauf nehmen. Der Joker vermittelt zwischen den Spielszene-SchauspielerInnen und dem Publikum. Er stellt dem Publikum knapp das Umfeld der Szene vor, macht vielleicht auf Besonderheiten in einzelnen Rollen aufmerksam (Alter, Geschlechtertausch, Beruf, Schicht, etc.) und lädt das Publikum nach der ersten Vorstellung der Szene zur Veränderung ein. Wichtig ist dabei, dass alle neuen Versuchspersonen in der Wiederholung die gleiche Ausgangsszene bekommen und diese auch nicht einfach magisch verändern dürfen.

Verschiedene Techniken des Bilder-Theaters, auch ,images' genannt, dienen vor allem der Vertiefung und genaueren Untersuchung von Szenen. Dabei wird die Ausgangs-Statue oder eine Passage aus einem Forum-Theater genommen und durch die anderen Teilnehmenden mit den Polizisten im eigenen Kopf konfrontiert, die (ähnlich die Eltern- und Lehrer-Ichs) die eigenen Über-Ich-Rollen aussprechen sollen, welche Assoziationen die anderen TeilnehmerInnen in die Szene tragen. Aus dieser ,kollektiven Projektion' wählen dann die spielenden Personen Anteile aus, die ihnen interessant und wichtig erscheinen.

Der Regenbogen der Wünsche ist eine sehr ähnliche Methodik, die allerdings vor allem die möglichen Wünsche der beteiligten Personen in den Projektionen aufscheinen lässt. Die Spielenden wählen auch hier wieder die Ideen der hinter ihnen sprechenden Personen aus, die ihnen selbst im Kontext hilfreich sein könnten.

Daneben gibt es noch eine Menge von Techniken und Übungen, die zur genaueren Erforschung einer Thematik dienen können. Das Unsichtbare Theater zählt für mich in unserer Kultur zu diesen Werkzeugen. Es ist eine gute Hilfe, Tabus auf ihre Wirksamkeit und ein Publikum auf unsere Vorurteile hin zu überprüfen. Einen anderen als einen kritisch-reflektierten Einsatz kann ich nicht befürworten, weil eine nur spielende Verwendung zu unfruchtbaren Irritationen aller Beteiligten führt.

Regelmässig wird mir die Frage gestellt, wie die Grenze zu Psychodrama und Therapie zu ziehen ist. Der Hinweis von Augusto Boal, dass unser gesamtes Handeln immer gleichzeitig psychologisch, pädagogisch und politisch ist, ist für das verantwortliche Berufshandeln vieler keine Hilfe, kann aber eine Richtung weisen:
,Theater der Unterdrückten' wird immer auf den sozialen und pädagogischen Kontext eingehen und dabei Mechanismen und Prägungen unserer Psyche wahrnehmen, anspielen und austauschen, ohne auf der psychologischen Ebene in die persönlichen Geschichten zu gehen, wohl aber den politischen Hintergrund zu bearbeiten. So liegt gerade in der Projektionsebene ,der Polizisten und der Wünsche' der Reiz in der Situationswiedergabe der ganzen Gruppe. Im klaren Blick auf die gemeinsame Prägung versteht sich die einzelne spielende Person dann als beispielgebende, nicht als Deutungsobjekt der anderen.

Vom Rollenspiel hebt uns der weitergehende Schritt zur ,Probe auf die Wirklichkeit' ab. Was zumindest in den mir bekannten Rollenspiel-Riten oft an der Person oder ihrer Situation hängenbleibt, wird im ,Theater der Unterdrückten' auf die gesellschaftliche Wirklichkeit übertragen: Stimmt meine Interpretation eines Zusammenhanges auch in einem anderen Bereich? Žndert eine neue Sichtweise auch andere meiner Lebensbereiche? Auf der Suche nach authentischen Verhaltensweisen geraten wir jeweils über fachliche und berufliche Grenzen zu neuen Fragen.

Von der Spielpädagogik zum eigenen ,Ernst des Lebens' führt somit ein gradliniger Weg, der auch sofort gemeinsam begangen werden kann. Der unverbindliche ,Spass' wird dadurch nicht zur sturen Arbeit, sondern zu einem tieferen Erleben gemeinsamen Ausprobierens, das manchmal makabererweise, in den tiefsten und bittersten Situationen die beste und herbste Komik bekommen kann.

Aufbrüche wagen

Das ,Reale Theater', das ,Theater der Unterdrückten' taugt zu szenischer Arbeit in postmodernen Verhältnissen, weil es das Denken in systemischer Vielfalt in den Szenen und in der gemeinsamen Regiearbeit transparent machen kann. Ausgehend von den Kernszenen, die in den Statuen - oder in den Forum-Bildern von Teilnehmenden vorgestellt werden, entwickeln wir ja gemeinsam den Blick auf Mechanismen der Unterdrückung (und Unterwerfung), in der die Wahrnehmung jeder Person unbestritten neben die der anderen gestellt wird. Dabei geht es aber nicht um Beliebigkeit, sondern um Einfühlung: Da jeder Mensch mit seiner Geschichte und seiner Art verschieden fühlt, werden wir nicht die gleichen Lösungen für alle finden.

Auch wenn wir regelmässig mit den Fertiglösungen, z.B. kämpferisch-linker Positionen, zu tun haben (die wissen oft, wie den Unterdrückten zu helfen ist), sind alt-moderne Reaktionsweisen 2) meistens nicht mehr befriedigend: Jede ArbeitnehmerInnensituation ist heute nicht einfach auf der Autoritäts- oder Abhängigkeitsebene abzuhandeln, neben gewerkschaftlicher Entwicklung gilt es auch die programmierte Arbeitslosen-Steigerung, verschiedene Bewusstseinsentwicklungen und politische Rückfälle mitzudenken. Die Auswege, zu Spass-Politik oder Privatisierung der Problematik, zu Ein-Punkt-Bewegung oder Karriere, führen immer wieder zurück zu den Fragen von Konkurrenz oder Solidarität und scheitern oft am Verlust des gesellschaftlichen Konsenses, an persönlichen Problematiken oder Kommunikationsschwächen.

Die Darstellung unserer Wahrnehmung in Theaterszenen führt uns erst bei geübter und genauer Arbeit zur sicheren Haltung gegenüber Verwirrung, Sprachlosigkeit und Indifferenz. In der ersten Erprobung kämpfen etliche Teilnehmende mit der Fülle der Eindrücke und Möglichkeiten, weil wir nicht geübt sind, selbst verschiedene Blickrichtungen einzunehmen und differenziert mit den jeweils verschiedenen Žusserungen anderer umzugehen.

Einerseits ermöglicht so die reale Theaterarbeit sehr intensive Begegnungen und einen tiefgehenden Austausch, sie fordert auf der anderen Seite auch die Fähigkeit selbst für Überblick, Einfühlung, Wechsel und Disziplin in der eigenen Reaktion zu sorgen: Bei vielen Teilnehmenden löst die intensive Arbeit eine breitere Palette von Gefühlen aus, als sie sonst gewöhnt sind. So wird aus gemeinsamer Theaterarbeit auch sehr oft ein persönlicher Aufbruch, eine Reaktion auf schon lange bedrängende Einengungen.

Der Aufbruch aus Kunstbereich, Vermarktung und autoritären Verhältnissen täte aber auch dem Theater insgesamt gut: Zwischen Staatstheatern, Selbstausbeutung und (un-)möglichen Karrieren, Namen- und Star-Rummel und der Sucht nach Berühmtheit ist heute keine vernünftige und verantwortbare Arbeit mehr zu machen: In zunehmend demokratischen Verhältnissen werden wir auseinandersetzungsfähiger sein müssen, als das in durchaus auch bequemen autoritären Beziehungen von allen gelernt und gefordert ist.

Theaterarbeit in der Werkstattform stellt sich natürlich auch gegen die HERR-schenden Kunstbegriffe, die vor allem auf autoritären Prinzipien (z.B.: Theater-Papst!) beruhen, aber kaum der Žsthetik der Allgemeinheit oder des einzelnen entsprechen. Das gleiche Phänomen ist am Kunstmarkt zu verfolgen: Manche Fälschungen wären teurer als Originale, die Kriterien sind nur in der Lust der einzelnen Person zu finden, werden aber im allgemeinen vom Geschmack und der Nachahmung anderer abgeleitet. Unser Geschmack kann sich aber an der Art des Betreffens orientieren: Das Nichts-Sagende wird nur durch künstliche Finanzierung und Gewohnheit oder Brauchtum zur Kunst erklärt. Nur das eigene Tun kann uns anleiten, stimmigen Geschmack und Gefühl wiederzufinden.

Für die Lehrenden bringt diese Arbeitsform das Wagnis neuer Rollen: Aus der autoritären Belehrung mit dem immer neuen Problem der Motivierung wird nun die qualifizierte Moderation: Die Anleitung von selbstorganisierten Lernprozessen erfordert einige andere Fähigkeiten, aber vor allem eine bewusste und reflektierte Pädagogik. Das gleiche gilt für den/die SpielleiterIn: Als Joker im Forum-Theater besteht die Aufgabe, eine Szene in verschiedenen Variationen zum Sprechen zu bringen und zusammen mit dem (mitspielenden) Publikum zu ergründen.

Wichtigste Lerngrundlage ist dazu (neben dem Mut zu neuen Erfahrungen in der Praxis) die kritische Reflexion im kollegialen Austausch, in der die eigenen Anteile und die möglichen Fehler aus der jeweiligen Situation besprochen werden können.

2. Die ,Neu-Heit' des Forschens

In unseren Schulen lernen wir im allgemeinen nicht ein Denken in Zusammenhängen, sondern gehäufte Stoff-Mengen in zerrissenen Fächern, nur im besten Falle (bei besonderer Fähigkeit einzelner, vielseitiger oder zusammenarbeitender Lehrkräfte) ein zusammenklingendes Gemisch verschiedener Wissensbereiche kennen. Wie in ,Trivial Persuit' entsteht eine Ansammlung verschiedenster Fachwissen, die aber nicht funktionalisiert werden können. So ist es am Ende kein Wunder, dass die Mehrzahl der scheinbar Angelernten mit lexikalischem Wissen sich anschliessend so ,anstellt', dass sie ,arbeitlos' bleibt: Aber was ist das eigentlich, arbeitslos?

Ist nicht das Trimmen auf Anstellungen der Fehler, den angestellte und verbeamtete Lehrende machen müssen? Natürlich regeln BAT und Handwerksordnung, berufsständische Organisationen und Gewerkschaften in ihrer Wirkung das Verhalten in unserer Gesellschaft - aber wer spricht endlich einmal offen aus, dass sie alle nicht am Los der Nicht-Privilegierten interessiert sind, weil sie Privilegien verteidigen?

Solche Gedanken entstehen nicht in diesen Institutionen, sondern eher gegen sie: Dazu brauchen wir im Kopf die Grenze als Lern-Ort. Auch die Ausgegrenzten sind in ihrer Situation meist nicht fähig zu reagieren, weil bei ihnen die Grenze schon gewirkt hat: Sie halten sich selbst für unbrauchbar, wert-los. Aus dieser Situation in ein Lern- und Forschungsprojekt zu kommen, ist aber eben sehr schwer zu organisieren. Ein denkbarer Bereich ist die Sozial-arbeit und Sozialpädagogik, dieser ist leider eher mit Helfersyndromen oder Ordnungskriterien befasst, als mit der Fähigkeit, eine andere Pädagogik zu starten, die die Beteiligten aufwertet.

In der Jugendarbeit werden schon seit längerem neue Wege gesucht. So konnte im bayerischen Jugendring über Jahre zuerst in Wochenendseminaren (als ,Aktionstheater' getarnt) die Methodik des ,Theaters der Unterdrückten' vermittelt werden, bis dann eine Fortbildungsreihe aus drei Einheiten unter dem Titel ,stop! tabu" zum Kennenlernen der einzelnen Schritte bis zur eigenen Anwendung und Bearbeitung einzelner Inhalte führte. In der Aufteilung von Elementen der eigenen Körperarbeit und der Anwendung mit Jugendlichen, von Themen der Teilnehmenden und Themen der Zielgruppe und der Unterscheidung der Erfahrungen in der Lern- und Anleiterrolle entstand über ein Jahr hinweg eine intensive Reflexion der eigenen Pädagogik und ihrer Auswirkung in der Berufspraxis.

Studierende der Alice-Salomon-Fachhochschule für Sozialwesen in Berlin entwickelten für ein viersemestriges Projekt, ,Theaterarbeit mit Randständigen', eine Reihe von Lehraufträgen und Lernsituationen, in denen sie sich mit den Möglichkeiten der theaterpädagogischen Arbeit in ihren angestrebten Berufsrichtungen auseinandersetzen.

Spannend wäre für mich eine fortlaufende Entwicklung und Anwendung solcher Reflexionsebenen in der Mischung verschiedener sozialer, pädagogischer und therapeutischer Berufe mit Theater- und anderen Kunstberufen.

Anmerkungen
1 S.a. Bericht zu ICOM-Co-operative Developement Agencys / Lets als Währung
2 Nach dem Moderne-Begriff der alten Fronten links/rechts, Sozialist/Kapitalist,

"Gegenüber der mythisierenden Praxis der herrschenden Eliten erfordert die dialogische Theorie, dass die Welt enthüllt wird.
Es kann jedoch keiner die Welt für einen anderen enthüllen.
Obwohl ein Subjekt den Vorgang des Enthüllens für andere einleiten kann, müssen doch auch die anderen zu Subjekten dieses Vorgangs gemacht werden." (Paulo Freire: Pädagogik der Unterdrückten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1973, S.144)
Dank an das http://www.paulofreirezentrum. at


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Forschendes Feld als gemeinschaftliches Erspüren von Hintergründen, Zusammenhängen, Motiven

Unser Bildungssystem hat uns auf Vereinzelung und verfolgen sowie verteidigen der eigenen Gedanken und Leistungen getrimmt.
Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit wird zwar immer gefordert, aber wenig durch praktische Anleitungen und Beispiele vermittelt.

Ein forschendes Feld kann in gemeinschaftlicher Entwicklung auf spezifischer Einladung eine Situation schaffen, die alle zu ihren Beiträgen ermutigt und in gegenseitig vorgestellten Geschichten und Assoziationen alle Beteiligten anregt, über die bisher bekannten Möglichkeiten hinaus zu denken: Neue Seminar- und Veranstaltungsformen, die speziell zu den Themen passen, neue Arbeitsformen, die intensivere Begegnungen und qualitative Begleitforschung sichern.
Regelmäßige Reflexionen der Vorgehensweisen garantieren die Beteiligungen aller:

Die jeweilige fachliche Fragestellung und die persönliche Einschätzung sollen sich ergänzen, eine politische Einordnung verankert den Weg in die gesellschaftliche Verantwortung der Themen.

Am Beispiel der Flüchtlingsarbeit:
Die beruflichen Mitarbeitenden starten Kreise mit den ehrenamtlich Einbezogenen zur gegenseitigen Fortbildung,
die im Prinzip der Kreisdiskussion (auch als Fishbowl bekannt) auch für die Migranten offen ist und von wechselnden Personen zusammengefasst übersetzt wird.

Am Beispiel der Montagsdemo München:
Kreise bilden, die ihre Interessen zusammentragen und kleine Treffen organisieren oder weitere Internet-Treffpunkte, um Themen wie Datensicherheit, Friedenspolitik, Geldsysteme, etc selbst zu bearbeiten.
Gruppen mit Schülern, die für ihren diversen Unterricht Beiträge vorbereiten, zu eigenen Diskussionen in ihren jeweiligen Medienkreisen unterstützen, sie zu einem Gesprächskreis mit eigenen Bekannten einladen ...

Am Beispiel einer sexualpädagogischen Arbeitsgruppe:
Das Fehlen der Begriffe und der Sprache in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung, die in rechtspopulistischer Polarisierung gegen Gender-Gerechtigkeit als Gleichmacherei und Familienzerstörung nun gegen die gesellschaftliche Vielfalt polemisiert ...
Reaktionäre Familienbilder als Projektionen von Zukunftsangst blenden die menschliche Selbstbestimmung lieber aus, verweisen alle abweichenden Lebensentwürfe in den Krankheitsbereich und in kriminelle Ansteckungsgefahr, wie das in den 50er Jahren üblich war: Information ist Verführung.

Neben der eigenen Annäherung an die gefürchteten Themen ist auch die Annäherung an die Angst der sich bedroht fühlenden Menschen, aber auch die Verhetzungs-Energie der reaktionären Einpeitscher zu ergründen: An welchem Punkt verlassen sie die eigene Logik, werden sie selbst lächerlich? Dort ist mit dem Spiegel schon eine Lösung zu sehen ...

Gedanklicher Hintergrund ist die wissenschaftliche Entwicklung der Pädagogik von Paulo Freire, der nach Projekten der Alphabetisierung in Brasilen und (für den Weltkirchenrat) in vielen afrikanischen Ländern die Pädagogik der Unterdrückten zusammen mit den kollegialen Fortbildungen im Dialog entwickelte.
In den USA entstand aus den kooperativen Arbeitsweisen die Lernende Organisation als kunden-orientierte Betriebsform. (Peter Senge, Fünfte Dimension)
Forschendes Feld im Blog

andere ähnliche Quellen
http://www.fh-potsdam.de/studieren/sozialwesen/studium/forschendes-lernen/

Weiterführende Literatur

Zur Pädagogik der Unterdrückten:
Paulo Freire: Pädagogik der Unterdrückten. Hamburg 1973
Joachim Dabisch und Heinz Schulze: Befreiung und Menschlichkeit, Texte zu Paulo Freire. München 1991
Zeitschrift für befreiende Pädagogik der Paulo-Freire-Gesellschaft
Zum Theater der Unterdrückten:
Augusto Boal: Theater der Unterdrückten, Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schau-spieler. Frankfurt 1979/1989
Bernd Ruping (Hrsg.): Gebraucht das Theater. Die Vorschläge von Augusto Boal: Erfahrungen, Varianten, Kritik. Bei: Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung, Küppelstein 34, 5630 Remscheid 1 (vergriffen)
Arbeitsstelle Weltbilder, Agentur für interkulturelle Pädagogik Münster und Schulstelle der AG Bern: Spiel-Räume, ein Werkbuch zum Boal'schen ,Theater der Unterdrückten'. Münster/Bern 1993 (Südstr. 71b, 48153 Münster, 0251-72009 oder Schulstelle, Monbijoustr. 31, CH-3001 Bern)
Zur Theaterpädagogik:
Gisela Honens (Freiburg) und Rita Willerding (Kassel): Praxisbuch feministische Theaterpädagogik. Frankfurt/M. 1992
Gerd Koch: Lernen mit Bert Brecht. Bertolt Brechts politisch-kulturelle Pädagogik. Hamburg 1979
Zeitschrift Korrespondenzen über Prof. Gerd Koch an der Alice-Salomon-FHS, Berlin
Weitere Texte zum Theater der Unterdrückten (beim Autor: Fritz Letsch, Theaterpädagoge, München): Szenen für die Szenen, (Theaterarbeit in der Aids-Prävention) - Mach mir eine Szene (Theaterarbeit in der Sexualpädagogik) - Die Wüste wächst _ (Bundeskonferenz kath. Studentengemeinden)