Das Forumtheater kann bis zu Gesetzesvorschlägen weiterentwickelt werden, wenn uns das festgestellte Unrecht bis dorthin treibt. Wenn wir PolitikerInnen einweihen oder konfrontieren, werden wir verschiedene Reaktionen bekommen, und oft Ausreden. Sind die Betroffenen selbst zu mobilisieren, ihre Situation zu verändern?

Legislatives Theater in unseren Verhältnissen?

Was wir hierzulande meist für die Spitze der Demokratie halten, Parteien-Parlamentarismus, ist nur ein historischer Kompromiß. Rätesysteme, Lokale Bürgerselbstbestimmung, Kammern, ... es gibt vielerlei Möglichkeiten. Legislatives Theater ist eine neue Variante der Bürgerbeteiligung, ein Schritt auf dem Weg zur besseren Selbstorganisation, denn wer sagt denn, dass wir uns verwaltende HERREN brauchen?
Samstag 04.04.09 ab 17.30 bis 18 Uhr im Ökologisches Bildungszentrum München, Englschalkinger Straße 166, 81927 München Tel.: 49 (0)89 90 54 57 63

Augusto Boal hielt im österreichischen Justizministerium einen Vortrag dazu,
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und es gibt ein Buch, in das auch die Münchner Übungen im Jahr 1997 eingeflossen sind:

Augusto Boal: Legislative Theatre, Using performance to make politics, routledge 1998
und mehr dazu auf meinen alten Seiten: Fortbildungen und Legislatives Theater bis 1996 / 97
sowie 7kapitel und legislativervortrag

Symbolism in Munich und Wie die Methode des Legislativen Theater nach Europa kam

Bericht zur Konferenz und nächste Projekte

Ein Workshop mit AugustoGoede-Boal.jpg in Linz 2004
Eine Seite der Berliner Kollegen
Das neue Wiki zum Forumtheater


Bericht von der Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater 23.-27. Oktober 1997 in München


Vom Theater der Unterdrückten zum Legislativen Theater, mit Augusto Boal

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In Rio de Janeiro wird auf den Straßen und in den Wohnvierteln direkte Politik gemacht: Theatergruppen spielen Themen der Leute und laden diese dabei ein, die Situationen, in denen sie unter Druck kommen, gemeinsam zu verändern.
Augusto Boal war vier Jahre lang Stadtrat der 7-Millionen-Stadt und hat mit seinen MitarbeiterInnen in 19 Theatergruppen die protokollierten Vorschläge der BürgerInnen durchgearbeitet und daraus 50 Gesetzesvorschläge und Initiativen in den Stadtrat eingebracht, wovon 13 angenommen wurden. Daneben gab es noch die Möglichkeit, Boal Empfehlungen für sein Abstimmungsverhalten in anderen aktuellen Angelegenheiten und in einer öffentlichen Abstimmung des Etats mitzugeben.
Im Oktober 1997 trafen sich gut 30 Theater-KollegInnen aus Brasilien, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Österreich und Deutschland in München, um neben Erfahrungsaustausch und -Weitergabe ihrer Arbeit mit dem Theater der Unterdrückten die neue Anwendung im Feld der Politik für ihre eigenen Länder zu entwickeln.
Die Fachhochschule München, Fachbereich 11 Sozialwesen in Pasing bot den Rahmen für Workshops und Projekt-Entwicklung, das Nord-Süd-Forum München half uns mit der Verbreitung der Einladungen wie das Fachforum Eine Welt in der Münchner Agenda 21 mit dem Kontakt zur Vorstellung im Rathaus.
Die Teilnehmenden der Konferenz haben mit Studierenden und Interessierten Szenen aus dem eigenen Erleben erarbeitet, um sie dem Publikum im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses vorzustellen:
  • Gewalt in einer binationalen Ehe bringt die Problematik der modernen Sklavenhaltung durch unser aktuelles Ausländerrecht zutage
  • Eine verdeckte schwul-lesbische Doppel-Hochzeit sollte die Situation einer Ausländerin und die Liebe von zwei Paaren schützen und legalisieren
  • Der Stadion-Neubau auf den begrenzten Flächen der Bürger macht Geschäfts- Interessen sichtbar - und auch Kultur-Verhältnisse überbezahlter Dirigenten?
  • Kann ein garantiertes Grundeinkommen die Situation belasteter Familien verbessern?
  • Wer hat wie viel Platz zum Leben und wie gestaltet es sich gemeinsam?
  • Unsere unbewältigte Vergangenheit rülpst ausgerechnet zur Reichs-Pogrom-Nacht wieder in der "Hauptstadt der Bewegung"? (nicht vorgestellt)
Nach öffentlicher Probe und Begrüßung durch Bürgermeister Hep Monatzeder konnten die Gäste mit Unterstützung von Augusto Boal unsere Szenen in ihrem Sinne verändern.
Die abschließend der Stadträtin Jutta Koller überreichten "Gesetzesvorschläge" sind nun noch nicht genügend mit der Bevölkerung diskutiert, sollen aber als Signal dienen, diese neue Möglichkeit der BürgerInnenbeteiligung selbst zu erproben und Initiativen behilflich zu sein, entsprechende dialogische Elemente einzusetzen.

Nächste Projekte:

zwischenWelten offene Forum-Abende im INKOMM, Projektzentrum Interkulturelle Kommunikation im Haus der Jugendarbeit, Rupprechtstr. 25-27, IV, meist 18-21 Uhr, 20/10.-, vor-anmelden unter Tel. 089-121 643 06
Theater?Pädagogik Wochenenden zur Einführung in Praxis und Theorie befreiender theaterpädagogischer Methoden, für Gruppen und als Fortbildungen für pädagogische und therapeutische Berufe je 500/300.-

entwicklungsdienst theater - methoden in der Paulo-Freire-Gesellschaft e.V.
weitere Informationen: http://home.t-online.de/home/fritz.letsch/entwurf.htm 1. Nov. 97 nur noch über https://web.archive.org



SYMBOLISM IN MUNICH

Augusto BOAL, Übersetzung: Fritz Letsch

Der Artikel ist in etwa der Abschluß des Buches "Legislative Theater" im Routledge Verlag London / New York 1999

die englische Übersetzung und Erweiterung der "Beta-Version" "Teatro Legislativo", CIVILIZACAO BRASILEIRA; Rio de Janeiro 1996
The Paulo-Freire-Society, so named in honor of the great Brazilian educator, invited me to show some examples of Legislative Theatre in the city of Munich. I explained that our experience in Rio had taken us four whole years to approve 13 new laws, and that the most we could do in only four days would be a pale and symbolic event, a hint of what might be that theatre form in the future, in the city of Munich, or elsewhere.
Die Paulo-Freire-Gesellschaft, nach dem großen brasilianischen Pädagogen benannt, lud mich ein, einige Beispiele des Legislativen Theaters in der Stadt München vorzustellen. Ich erklärte, daß es in Rio ganze vier Jahre gebraucht hatte, 13 neue Gesetze zu entwickeln, und daß wir in nur vier Tagen höchstens eine blasse und symbolische Vorstellung davon bringen können, was diese Theaterform in der Zukunft in der Stadt München oder an anderen Orten bedeuten könnte.
We started our work and, during four days, we prepared five small scenes about situations of oppression, that revealed by the 35 participants of the workshop and, sometimes, indirectly, concerned them. Just as an example, I´ll say that one of the scenes prepared by the group dealt with a very common problem in Germany - and, as far as I know, in many other European countries: some men choose a wife in matrimonial agencies, looking at their photos, CVs and other informations. Those women are recruited in countries like Romania, Thailand and even in my own country, Brazil.
Wir begannen unsere Arbeit und bereiteten in vier Tagen fünf kleine Szenen zu Unterdrückungs-Situationen vor, die für die 35 Workshop-TeilnehmerInnen aufschlußreich waren und sie, zumindest indirekt, selbst angingen.
Once the bridegroom has chosen his wife, she is imported by the agency with promises of mariage and a wonderful like european-style, princess life. Of course, those young women are very poor and full of hope - also very naive.
Wenn der Hochzeiter seine Frau ausgesucht hat, wird sie von der Agentur importiert, die ihr die Hochzeit und ein wunderbares, prinzessinenhaftes europäisches Leben verspricht. Natürlich sind diese jungen Frauen sehr arm und voller Hoffnung, auch sehr naiv.
Arriving in the country, part of the agency´s promise is fulfilled: they marry. Once married, the husband - in most cases, not always! - behave as though they had bought a slave, and treat their wives as such, in the kitchen and in the bed. More often than not, those women don´t speak a word of German, and have difficulties in learning that language. They don´t have friends and sometimes are forbidden to go out without their men. The husbands keep strict control over them. Masters and slaves.
Wenn sie das Land erreichen ist das Versprechen der Agentur erfüllt: Sie heiraten. Einmal verheiratet, benimmt sich der Ehemann - in den meisten Fällen, nicht immer! - als hätte er eine Sklavin gekauft, und behandelt sie entsprechend in der Küche und auch im Bett. Meistens sprechen diese Frauen kein Wort Deutsch und haben Schwierigkeiten, diese Sprache zu lernen. Sie haben keine FreundInnen und manchmal ist es ihnen verboten, ohne ihren Mann auszugehen. Diese Ehemänner haben strikte Kontrolle über sie. Meister und Sklavin.
If the wife decides to leave her husband, it is not easy but it is possible - the only problematic thing is that she automatically looses her German nationality, and is sent back to her country by the police. She is punished: not him!
Wenn sich die Frau entscheidet, ihren Mann zu verlassen - es ist nicht leicht, aber möglich - ist das einzige Problem, daß sie automatisch ihre deutsche Staatsbürgerschaft verliert und von der Polizei in ihr Land zurückgeschickt wird. Sie wird bestraft: nicht er!
During the Forum that we did inside the group, the participants revealed their opinion: if a crime was committed - through a marriage of convenience, with the purpose of getting a German nationality for the woman and a slave for the man - both persons are responsible for that crime, and not only the woman.
Während des Forum-Theaters, das wir innerhalb der Gruppe dazu machten, bildeten die Teilnehmenden ihre Meinung: Wenn ein Vergehen vorliegt - durch eine Heirat mit dem Vorteil, die deutsche Nationalität für die Frau und eine Sklavin für den Mann - sind beide für das Vergehen verantwortlich, nicht alleine die Frau.
The proposition of a Project of Law came clear: the woman should be punished with the loss of nationality, yes, but not with deportation from Germany: most of those women had not only economical problems back home, but also political ones too - in some cases, it was dangerous for their lives to be deported. And the husband, considering that he was also responsible for faking a marriage, should be punished with a short term in prison, to discourage them to keep on marrying more foreign women in need, as some of them use to do.
Der Vorschlag für ein Gesetzesprojekt wurde klar: Die Frau sollte mit dem Verlust ihrer Nationalität bestraft werden, aber nicht mit der Ausweisung aus Deutschland: Viele dieser Frauen haben nicht nur wirtschaftliche Probleme, nach Hause zu kommen, sondern auch politische - in einigen Fällen kann die Ausweisung ihr Leben gefährden. Der Ehemann, angenommen, daß er ebenso verantwortlich war, die Heirat zu "fälschen / erschleichen ..." sollte mit einer kurzen Gefängniszeit bestraft werden, um ihn von weiteren Heiraten mit ausländischen Frauen zur Ausnützung ihrer Notlage abzuschrecken.
Other short scenes were made about Social Security, marriage between homosexuals, use of public space for private activities, etc.
Andere kurze Szenen wurden zu Sozialer Sicherheit / Mindesteinkommen, schwul-lesbischer Ehe, der Nutzung öffentlichen Raumes für private Aktivitäten etc. entwickelt.
On the fifth day, Fritz Letsch (from the Paulo-Freire-Society) obtained permission to do the forum-show inside the City Hall (the RatHaus), and invited many polititians, including the Mayor of Munich, who could not come - it was his birthday, that day! - but Vice-Mayor Hep Monatzeder attended the session at the side of his secretary Renate Hechenberger and a city-councellor of the green party, Jutta Koller: those two persons were the only authorities that were present. Of course, we had invited everybody else but, understandably, they had more urgent things to do.
Für den fünften Tag hatte Fritz Letsch von der Paulo-Freire-Gesellschaft die Gelegenheit vorbereitet, die Forum-Theater-Szenen im Sitzungssaal des Rathauses zu zeigen und lud dazu viele PolitikerInnen, einschließlich den Bürgermeistern, ein. Der OB konnte nicht kommen, er hatte an diesem Tag 50. Geburtstag,
Some people came to the Rathaus at eleven in the morning, when we were rehearsing for the presentation at 1,30 PM. Among those persons, came an old lady of totally white hair, using a cane to move around. That lady had been at the public lecture that I delivered on the first day of the workshop, during which I explaining the functionning of the Legislative Theatre.
Einige Leute kamen um 11 Uhr morgens ins Rathaus, als wir für die Präsentation um 13.30 Uhr probten. Darunter war eine alte Dame mit ganz weissen Haaren und Stock. Sie war bei der öffentlichen Vorstellung der Methoden am ersten Workshop-Tag, an dem ich die Funktion des Legislativen Theater erklärte.
I remember that, during the dialogue after my lecture, another woman said that this process could have worked well in Brazil, because in Brazil we are Brazilians (meaning by that statement that we dance and sing, which is not necessarily true for some of us...) and that we are extroverted people. But - according to her - this could not work at all in a country like Germany, where people is more introverted, less expansive. She totally ignored the Oktoberfest!
Ich erinnere mich daran, weil während des Gesprächs nach meinen Ausführungen eine andere Frau sagte, daß dieser Prozeß wohl in Brasilien gut funktionierte, weil wir in Brasilien Brasilianer sind (womit sie wohl meinte, daß wir tanzen und singen, was nicht unbedingt auf alle von uns zutrifft ...) und daß wir extrovertierte Leute sind. Aber - so meinte sie - das geht nicht in einem Land wie Deutschland, wo die Leute mehr introvertiert, weniger nach außen gehend sind. Sie dachte dabei nicht an's Oktoberfest!
I replied that when I introduced the Theatre of the Oppressed in Europe, frequently I heard the same prognostic... and yet... today, the TO is practised in almost all European countries, and very intensely, too. Of course, in each country, people have to adapt the method to their own culture, their own language, their own desires and needs. T.O. is not a Bible, not a Recipe Book: it is a method to be used by people, and people are more important than the method.
Ich antwortete, daß ich regelmäßig die gleiche Vorhersage hörte, als ich das Theater der Unterdrückten in Europa vorstellte - und doch: Heute wird das Theater der Unterdrückten in fast allen europäischen Ländern angewandt, und auch immer mehr. Natürlich müssen die Leute in jedem Land die Methoden auf ihre eigene Kultur, Sprache, Wünsche und Notwendigkeiten übertragen. TO ist keine Bibel, kein Rezeptbuch, es ist eine Methode zum Gebrauch durch die Menschen, und diese sind wichtiger als die Methoden.
The same can happen with the Legislative Theatre: in each country, it has to find it´s form of application to real situations, in that country. But the woman, that night, kept her own opinion. And the old lady with white hair and a beautiful cane, at her side, did not say anything.
Das gleiche kann mit dem Legislativen Theater geschehen: In jedem Land muß es seine eigene Anwendung auf die realen Situationen finden. Aber die Frau blieb in jener Nacht bei ihrer Meinung und die alte Dame mit den weissen Haaren und ihrem schönen Stock an ihrer Seite sagte nichts.
When we started the show at the Rathaus, I explained that what we were going to do had only a symbolic value: we had not done the whole procedure of the Legislative Theatre, we had not done many shows for many different kind of audiences, we had not done the Chamber in the Street about the problems presented in the scenes, we had not done the Inter-Active Mailing List to consult people that might be useful in preparing a law, and whose knowledge could enlighten us. On the contrary, we wrote the Projects of Law ourselves, which positively is not the right thing to do. So, if any, the presentation at the Rathaus would have only a symbolic value.
Als wir die Vorstellung im Rathaus begannen, erklärte ich, daß wir nur einen symbolischen Anlaß haben, wir hatten nicht den ganzen Vorgang des Legislativen Theaters durchlaufen, wir hatten nicht viele Vorstellungen vor verschiedenen Arten von Publikum, wir hatten keine "Sitzung auf den Strassen1" über die Probleme, die in den Szenen gezeigt wurden, wir hatten keine "interaktive Mailing-List", um Menschen zu befragen, die hilfreich sein könnten, ein Gesetz vorzubereiten und deren Fachwissen uns "erleuchten" könnte. Dagegen schrieben wir die Gesetzesprojekte selbst, was wirklich nicht der richtige Weg wäre. So konnte unsere Präsentation im Rathaus nur symbolischen Wert haben. (Und natürlich den Lerneffekt des Workshops, das Hauptziel der Europäischen Fachtagung Theaterpädagogik, FL)
After my introduction, we did the scenes, the audience chose three of them, including the slave-wife scene, and we did the Forum Session on those three. Many people intervened, even the secretary of the Vice-Mayor! On the slave scene, most of the interventions were similar to ours.
Nach meiner Einleitung spielten wir die Szenen, das Publikum entschied sich für drei von ihnen, einschließlich der Sklavinnen-Szene, und wir arbeiteten mit Forum-Methoden daran. Viele Teilnehmende griffen ein, sogar die Mitarbeiterin des Bürgermeisters. Die meisten Veränderungen in der Sklaven-Szene waren unseren eigenen ähnlich.
To close the event, we delivered our Projects of Law -someone had painted beautiful letters on a beautiful paper, to make good impression to the Concellors. Jutta Koller from the Green Party was very nice to us, and said that she understood the symbolic characters of the event but, even so, she would really take those Projects of Law to the consideration of the Green Legislators.
Zum Abschluß der Veranstaltung überreichten wir unsere Gesetzesprojekte - jemand hatte wunderbare Buchstaben auf feines Papier geschrieben, um die Stadträte zu beeindrucken. Jutta Koller von den Grünen / Bündnis 90 / Rosa Liste war sehr freundlich zu uns und meinte, daß sie den symbolischen Charakter des Anlasses verstünde, aber trotzdem würde sie die Gesetzesvorschläge den grünen Stadträten zur Berücksichtigung vorschlagen.
We were very happy. On her way out, the old lady with cane and white hair approached me: she was one of the first to come in, and one of the last to leave. She called me and said:
It is very entertaining what you have done. I agree with you and I know that this is just a symbolic action. But it was very important for me: you have shown that this is possible. And it had never crossed my mind to imagine that people, common people, people like us, could get together, make theatre about our own problems, discuss them on the stage, and then sit down and propose a new law... I agree with you: we have to make our desire become law!
I must say that I was happy.
Wir waren sehr glücklich. Auf ihrem Weg zum Ausgang kam die alte Dame mit dem Stock und den weissen Haaren zu mir: Sie war eine der Ersten, die kamen, und eine der Letzten, zu Gehen. Sie rief mich und meinte:

Es ist sehr unterhaltsam, was sie gemacht haben. Ich stimme Ihnen zu und ich weiß, daß es nur eine symbolische Aktion ist. Aber es war sehr wichtig für mich: Sie haben gezeigt, daß es möglich ist. Und ich hätte mir nie träumen lassen, daß Leute, gewöhnliche Menschen, Leute wie wir, zusammen kommen könnten, Theater über ihre Probleme zu machen, sie auf der Bühne diskutieren, und sich dann hinsetzen, ein neues Gesetz zu schreiben ... Ich stimme mit Ihnen überein: Wir müssen unsere Wünsche Gesetz werden lassen!
Ich muß sagen, daß ich glücklich war.

1 Eine Methode, die als öffentliche imitierte Parlaments-Sitzung die verschiedenen Aspekte einer Angelegenheit der Initiative anschaulich macht und die Argumente verbessert.