Forum-Theater ist die zentrale Methode im Theater der Unterdrückten von Augusto Boal.


Die Teilnehmenden eines Workshops tauschen dazu erst einmal in szenischen Bildern und Statuen aus,
was für sie den grössten Ärger oder Druck darstellt, im Themenkreis der Einladung oder in ihrem Leben.

Daraus generalisieren sie in Kleingruppen die Thematik und nehmen sie von der Person in die Gruppe,
entwerfen dann gemeinsam ein Szene, die eine Person in der Hauptrolle in ein Dilemma bringt,
und entwickeln ein kleines Stück, das am Höhepunkt mit dem Scheitern dieser Person endet.

Das Publikum wird mit Hilfe eines Jokers den Konflikt lösen, das Stück vollenden.
Auch wenn das hierzulande kaum jemand glauben mag, es können Senioren wie Kinder ... ab 10 Jahren.

Auch wenn es hier jetzt mal kompliziert klingt, es ist einfach ...
und ich hab es auch schon mit einfacheren Worten beschrieben, z.B. auf bewusstseinbildung in der Theaterarbeit

Die Powerpoint-Projektion Auf dem Weg zum Legislativen Theater: http://www.slideshare.net/FritzLetsch/legislativ2

Viel mehr auf http://forumtheater.wikispaces.com/

Julian-Augusto_Boal.jpg

Wenn aus einem Kurzvortrag auch ein Theaterworkshop werden kann, biete ich einen Vortrag an: "Vom Theater bis zur Ästhetik der Unterdrückten"

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte von 1960 (Paulo Freire, Pädagogik) und 1970 (Militärputsch, Augusto Boal, Theater-Methoden)
folgt ein Blick auf die europäische Adaption: 1980 neue Theaterfestivals, Fortbildungen und Workshops, weltweite Verbreitung & regionale Beispiele

Wechsel: Anleitung zu kleinen Gruppen im Publikum
Statuen bauen und generative Themen benennen,
"Besichtigung der Galerie"

Schluß:
Übergang zu Forum-Theater zur Veränderung durch das Publikum
1995 Legislatives Theater, Erfahrungen daraus und politische Entwicklung ...
insgesamt 20 min bis 1/2 Stunde ...