Brecht meinte: Begriffe sind die Griffe, die Welt zu verändern.

Doch welche Begriffe fühlen sich heute so an, als würden sie etwas bewegen?
Oftmals zerkaute Worte schmecken nicht mehr nach dem, was sie meinten,
und ungewöhnliche Worte meinen wir, erst erklären zu müssen.

So einfach wie möglich - aber doch genau sollten sie sein, damit Gefühle stimmen,
damit die Bilder hinter den Begriffen auch wirklich transportieren, was wir meinen.

Weil die Sprache dem Menschen ermöglicht, die Welt zu benennen und zu gestalten, kommt ihr eine zentrale Bedeutung zu. Sie ist mehr als ein Mittel zur Kommunikation, vielmehr ermöglicht sie erst eine Verbindung zwischen Reflexion und kultureller Aktion zur Veränderung der menschlichen Umwelt. Die bewußte Reflexion seiner Lebenswelt bedingt somit Handlungen zur Veränderung unterdrückerischer Zustände: "Es gibt kein wirkliches Wort, das nicht gleichzeitig Praxis wäre. Ein wirkliches Wort sagen heißt daher, die Welt verändern". Paulo Freire nach Werner Stangl

Befreiungs-Bewegungen

Postdemokratie beschreibt den Lobby-Zustand unserer Parteien und Parlamente, der keine Handlungsfreiheiten der ParlamentarierInnen achtet, sondern alle besitzenden Interessengruppen pflegt.
Die abgehängte Bevölkerung sieht keine Veränderungsmöglichkeiten durch Parteien und Wahlen mehr.

postautistische Ökonomie ist eine Abkehr von den Systemen der Volkswirtschaft, die längst nicht mehr in der Lage sind, die Krisen des Kapitalismus zu erklären, den sie noch verehren.

Zu Solidarische Ökonomie steht etwas im http://eineweltnetz.org
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Dilemma

In der Klemme stecken, sich entscheiden müssen, Unvereinbarkeiten ...

Im Dilemma zeigt sich sehr schnell unser Wertesystem, und unsere niederländischen KollegInnen haben dazu eine eigene Arbeitsweise entwickelt, mit der sie auch einen Auftrag des Fußballverbandes bekamen, damit gegen Rassismus im stadium zu arbeiten.

Joker, curinga, Giolli,

Der oder die SpielleiterIn, die
  • eine Gruppe zu ihren Szenen bringt, die sie einem Publikum vorstellen will,
  • die Gruppe und diese Szene einem Publikum vorstellt,
  • das Publikum animiert, die Szenen zu einem besseren Ende zu bringen

Mehr zu finden auf http://theatreoftheoppressed.org